UNIQA in Tirol: Marktführerschaft durch Integration der AXA weiter ausgebaut

20.10.2003 | Wien
Mit der Integration der AXA hat UNIQA die Position des Marktführers in Tirol deutlich gestärkt. Inklusive der übernommenen AXA Verträge erwirtschaftete UNIQA in Tirol 2002 Prämieneinnahmen von 210 Mio. Euro, was einem Marktanteil von annähernd 22% entspricht.

Unter Mitberücksichtigung der zum UNIQA Konzern zählenden Raiffeisen Versicherung, der CallDirect und der Nürnberger Österreich (deren Übernahme bereits vereinbart ist) ergeben sich für Tirol Prämien von 286,3 Mio. Euro und ein beeindruckender Marktanteil von 30%.

Dies gaben UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien und Landesdirektor Helmut Krieghofer anlässlich einer Presskonferenz in Innsbruck am 20.Oktober 2003 bekannt.

UNIQA in Tirol

Die UNIQA Landesdirektion Tirol ist nach der Zusammenlegung mit AXA in Innsbruck und in den Bezirken nunmehr mit insgesamt 13 ServiceCentern und einhundert General- und Partneragenturen vertreten. Darüber hinaus arbeitet der führende heimische Versicherer mit mehr als 100 Maklern eng zusammen. Die 220.000 Kunden in Tirol werden von insgesamt 480 MitarbeiterInnen betreut - damit ist UNIQA auch ein bedeutender Arbeitgerber in Tirol.

Als wesentlichen Punkt für weitere Erfolge sieht Krieghofer den Kundenservice und hat vor diesen in nächster Zeit weiter auszubauen. "UNIQA ist heute schon die größte und bekannteste Versicherungsmarke. Auch in allen wichtigen Imagekomponenten wie Innovationskraft, Sympathie und Markenloyalität erreichen wir absolute Spitzenwerte. Das sehen wir zwar als Bestätigung unseres Weges wollen und können uns aber auf dem Erreichten nicht ausruhen. Wir sehen das vielmehr als Verpflichtung uns weiter zu steigern", erklärte Krieghofer und setzt dabei weiterhin auch auf das Thema Gesundheit: "Der Bereich Gesundheit und Vorsorge wird für die Menschen immer wichtiger. Wir wollen uns hier weiter als kompetenter Partner für die Tiroler Bevölkerung positionieren und mit unserem VitalClub Akzente im Bereich der Prävention setzen. Einer der Schwerpunkte der Arbeit in den kommenden Jahren ist das betriebliche Gesundheitsmanagement". In der privaten Krankenversicherung hat UNIQA in Tirol einen Marktanteil von 63,4% und ist damit ebenso wie in der Schaden und Unfallversicherung (19,6% Marktanteil) eindeutiger Marktführer. In der Lebensversicherung erreicht UNIQA (knapp hinter der ebenfalls zum UNIQA Konzern zählenden Raiffeisen Versicherung) mit 12,2% den zweiten Marktrang in Tirol.

UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien betonte die besondere Autonomie der Landesdirektionen innerhalb der UNIQA Gruppe: "Intern werden die Landesdirektionen als selbständige Regionen genauso behandelt wie die Tochterunternehmen im Ausland - unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Position. Die Landesdirektionen haben weitreichende lokale Kompetenzen und auch die Verantwortung für die operativen Vertriebsergebnisse und Profitabilität übertragen bekommen."

Einen wachsenden Stellenwert nimmt bei UNIQA die Kunstversicherung ein. So konnten in Tirol einige namhafte Partner gewonnen werden, u.a. das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

In der Landeshauptstadt Innsbruck sind die UNIQA MitarbeiterInnen nach der Integration der AXA derzeit auf vier Häuser verteilt. Auf der Suche nach einem neuen Standort ist man nun fündig geworden: Die Landesdirektion wird vom Boznerplatz an den Innrain 17 -19 übersiedeln, wo gegenüber dem Bus- und Straßenbahnterminal in den kommenden Monaten ein neues Haus entstehen wird. Von der Zusammenlegung verspricht sich Krieghofer durch moderne Infrastruktur und funktionellere Arbeitsabläufe Vorteile für Mitarbeiter und Kunden.

UNIQA Group Austria in Österreich

Im Zuge von Akquisitionen in den letzten Monaten (AXA, FinanceLife-MLP, Nürnberger) stieg das Prämienvolumen (auf Basis der Daten aus 2002) der UNIQA Gruppe in Österreich um 21,4% auf 2.751,2 Mio. Euro.

Neben der AXA die voll in UNIQA integriert wird und als Marke vom Österreichischen Markt verschwindet - der ehemaligen MLP und heutigen FinanceLife - die im UNIQA Konzern als Kompetenzzentrum den Bereich der Fondsgebundenen Lebensversicherung betreut - und der österreichischen Nürnberger - die nach der Übernahme als eigenständiges Unternehmen bestehen bleibt - zählen eine Reihe weiterer erfolgreicher "Spezialisten" zum UNIQA Konzern: die Raiffeisen Versicherung als reiner Bankenversicherer, die CallDirect als Direktversicherer und die regional agierende Salzburger Landes-Versicherung.

In Summe ist der UNIQA Konzern in Österreich klarer Marktführer (22,96% Marktanteil) und belegt auch in der Kranken- (49,67% Marktanteil) und der Lebensversicherung (23,75% Marktanteil) der ersten Platz. In der Schaden- und Unfallversicherung ergibt sich aus 16,6% Marktanteil der dritte Rang.

UNIQA in Zentral- und Osteuropa

Außerhalb Österreichs verfolgt UNIQA eine klare Expansionsstrategie im zentral- und osteuropäischen Raum. In einem forcierten Auslandsengagement sieht UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien die Möglichkeit neue Freiräume für eine Expansion zu schaffen und durch regionale Risikostreuung die Abhängigkeit vom angespannten Heimatmarkt zu reduzieren. Zur Zeit ist UNIQA neben dem Heimatmarkt Österreich auch in Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Polen, Italien, der Schweiz und in Liechtenstein tätig.

Durch die Akquisitionen in Ungarn (AXA, Funeuropa), Polen (Filar/R+V) und Slowakei (R+V) konnte das Prämienvolumen außerhalb Österreichs um mehr als 58% auf 467,2 Mio. Euro gesteigert werden. Dr. Konstantin Klien: "Damit haben wir - nach dem Start 1999 mit rund 5% - unseren internen Zielwert für 2005 von 15% Prämienanteil aus dem Ausland frühzeitig erreicht und streben nun mittelfristig nach den 20% Marke." Unterstützung findet UNIQA dabei bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die dem Unternehmen bis zu 70 Mio. Euro für Minderheitsbeteiligungen an bestehenden Gesellschaften sowie für Akquisititonen in Zentral- und Osteuropa zur Verfügung stellt. Klien dazu: "Das ist die volumenmäßig größte Beteiligungszusage, die bisher einem Versicherungsunternehmen zum Ausbau seiner Ostaktivitäten gewährt wurde und für uns eine Anerkennung unserer Expertise und Strategie".

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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