Nachhaltige Stahltürme ergänzen effizienten erneuerbaren Ausbau beim Nordlicht I-Bau

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Mit der präzisen Montage des ersten Transition Pieces demonstriert Vattenfall technische Umsetzungskompetenz im Offshore-Bereich. Dieses essentielle Strukturbauteil verbindet das verankerte Monopile mit der aufzustellenden Windenergieanlage und beinhaltet zugleich alle Versorgungssysteme. Das Projektteam arbeitet dabei eng mit DEME, CS WIND Offshore und EEW Special Pipe Constructions zusammen, um die Installation von insgesamt 68 Monopile- und Transition-Piece-Fundamenten sicherzustellen. Dieser Fortschritt ist ein deutliches Zeichen für den nachhaltigen Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland.

Monopile gesetzt, Transition Piece montiert: Nordlicht I nimmt Gestalt

Die Montage des ersten Transition Pieces markiert einen Baufortschritt bei Nordlicht I. Zuvor war Anfang Juli das erste Monopile fest im Meeresgrund verankert worden. Durch das Aufsetzen dieses Verbindungselements werden Belastungen präzise vom Turm auf das Monopile übertragen, wodurch die Stabilität des Stellenfundaments gesteigert wird. Diese erfolgreiche Arbeit ebnet den Weg für den Turmbau und die spätere Installation der Rotoren. Sorgfältige Planung und enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten gewährleisten reibungslose Abläufe.

Bauteil gewährleistet Anschluss und Stabilität für Rotor, Nabe, Servicezugang

Das Zwischenstück stellt die essentielle Verbindung zwischen dem Monopile-Fundament und der Windkraftanlage dar und bündelt alle technischen Kanäle. In seinem Inneren verlaufen robuste Edelstahlrohre für Strom- und Datenkabel sowie Halterungen für Hydraulikleitungen, die zur Blattverstellung dienen. Durch spezielle Dichtsysteme bleibt die Anlage – auch bei starkem Seegang – geschützt. Außen sind Montageflansche für den Turm ausgerichtet, innen Zugangsleitern für Wartungsteams. Es gewährleistet damit langfristige Betriebssicherheit.

EPC Director Fischer hebt Kooperation Nordlicht I Montage hervor

Das erste Transition Piece im Nordlicht-I-Vorhaben markiert laut Manuel Fischer, EPC Director Nordlicht von Vattenfall, einen strategischen Fortschritt, bei dem mehrere Gewerke koordiniert zusammenarbeiten mussten. Er erklärt, dass durch genaue Baustellenanalysen, vorab definierte Qualitätsprüfungen, abgestimmte Hebevorgänge, sorgfältige Dokumentation und termingerechte Verankerung die komplexe Stahlstruktur sicher und passgenau im Meeresboden fixiert wurde, um die Basis für den Turmaufbau zu schaffen.

DEME sorgt für fachgerechten Transport und Montage 68 Fundamente

DEME führt im Offshore-Projekt Nordlicht I die Transporte der Monopiles sowie den Einbau der Transition Pieces von Beginn an durch. CS WIND Offshore verantwortet in Aalborg die präzise Fertigung der Transition Pieces. Parallel stellt EEW Special Pipe Constructions in Rostock mit hoher Kapazität die Monopiles her. Zusammen ergeben diese Maßnahmen eine Gesamtzahl von 68 Monopile- und Transition-Piece-Fundamenten, die eine robuste und dauerhafte Plattform für Offshore-Turbinen in der deutschen Nordsee bilden, betrieblich effizient.

Modulare Nordlicht-Fundamente stützen insgesamt 68 Windenergieanlagen auf deutscher See

Vor der Nordseeküste von Borkum entsteht der Nordlicht-Windcluster mit einer Gesamtleistung von rund 1.610 Megawatt, aufgeteilt in Nordlicht I (980 Megawatt) und Nordlicht II (630 Megawatt). Das erzeugte Potenzial von circa sechs Terawattstunden pro Jahr wird über mehrere Hochspannungskabel direkt an die Küste übertragen. Die Netzanbindung nutzt fortschrittliche Wechselrichter und Transformatoren, um Verluste zu minimieren und stabile Spannung für industrielle Großabnehmer sowie kommunale Netzbetreiber zu gewährleisten. Laufende Diagnosesysteme automatische Lastregelung integriert.

Sechszehn Prozent CO?-Reduktion dank emissionsarmen Stahltürmen von Vattenfall erzielbar

Vattenfall kooperiert mit Stahlwerken, um emissionsarme Türme für Offshore-Windkraftanlagen zu fertigen. Dieser partnerschaftliche Ansatz ermöglicht die Reduzierung des CO?-Ausstoßes um rund sechzehn Prozent im Vergleich zu konventionell hergestellten Türmen. Durch diese Maßnahme wird die Klimaneutralität des Projekts nachhaltig gestärkt. Darüber hinaus fördert Vattenfall den Ausbau klimafreundlicher Lieferketten und setzt auf innovative Technologien, um langfristig ressourcenschonende Energieanlagen zu realisieren und die Umweltbilanz weiter zu verbessern. Der Beitrag stärkt Dekarbonisierung und Klimaschutz.

Der Einbau des ersten Transition Pieces bestätigt Vattenfalls Engagement für nachhaltige Offshore-Infrastruktur. Mit emissionsarmen Stahltürmen und präziser Fertigung von CS WIND Offshore und EEW Special Pipe Constructions reduziert das Projekt den CO?-Fußabdruck deutlich. DEME installierte das Bauteil exakt auf dem Monopile, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Nach Fertigstellung produziert der Windpark Nordlicht I 980 MW Leistung und speist jährlich sechs Terawattstunden umweltfreundlichen Strom in industrielle, gewerbliche und private Netze ein.

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