Innerhalb von weniger als 90 Tagen nach Unterzeichnung haben RWE und Apollo Global Management ihr Joint Venture gegründet, um die langfristige Finanzierung und Umsetzung des deutschen Hochspannungsnetzausbaus durch Amprion sicherzustellen. Apollo steuerte im Namen seiner Fonds 3,2 Milliarden Euro bei und erwirbt dafür eine Beteiligung. RWE behält die operative Steuerung und konsolidiert das Unternehmen vollständig in seinem Konzernabschluss, sodass alle Entwicklungen und Ergebnisse im Rahmen der Bilanz offen ausgewiesen werden.
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Joint Venture finanziert Amprion-Netzausbau über RWE in kommenden Jahren
Die Transaktion zwischen RWE und Apollo Global Management wurde innerhalb von weniger als drei Monaten nach Unterzeichnung abgeschlossen und legt die finanzielle Basis für die umfangreichen Netzausbauaktivitäten von Amprion. Mit Erteilung aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen ist das neu entstandene Joint Venture nun voll betriebsbereit. Dank dieser Kapitalbeteiligung können in den kommenden Jahren substanzielle Investitionen getätigt werden, das deutsche Stromübertragungsnetz zu stärken, Ausbaustufen planmäßig umzusetzen und die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen.
Gemeinsames JV ermöglicht Investitionen in Amprion-Netze über zehn Jahre
Durch die Kapitalinjektion von 3,2 Milliarden Euro an RWE, finanziert durch Apollos verwaltete Fonds und Unternehmen, erwarb Apollo eine Beteiligung an dem soeben gegründeten Joint Venture. In den kommenden zehn Jahren wird RWE die dafür zur Verfügung gestellten Mittel über das gemeinsame Unternehmen erneut in Amprion übertragen. Dieses Modell ermöglicht eine kontinuierliche Finanzierung des Netzausbaus und trägt zur Erhöhung der Übertragungskapazität sowie zur Steigerung der Netzstabilität bei deutlich nachhaltig ausgelegt.
RWE investiert weiter aktiv in Amprion und behält JV-Kontrolle
Die vertragliche Rahmenvereinbarung stellt sicher, dass RWE sämtliche operativen Befugnisse im Joint Venture behält und aktiv alle Schritte des Netzausbaus koordiniert. Das Gemeinschaftsunternehmen wird zu hundert Prozent im RWE-Konzernabschluss konsolidiert, wodurch sowohl Gewinne als auch Verluste unmittelbar in der Bilanz ausgewiesen werden. Dieses Vorgehen schafft maximale Transparenz für Investoren, da die finanziellen Konsequenzen des Ausbaus direkt ersichtlich sind und eine präzise Bewertung der Performance sowie Risikoexposition ermöglicht. Zusätzlich stärkt es
Tragende Säule Energieinfrastruktur: Amprions Netz versorgt 29 Millionen Menschen
Als Betreiber eines der vier deutschen Übertragungsnetze sorgt Amprion für die Hochspannungstransporte im wirtschaftsstarken Gebiet der Republik. Die Trassen erstrecken sich über sieben Bundesländer und verbinden industrielle Ballungszentren mit Wohngebieten, wodurch rund 29 Millionen Verbraucher kontinuierlich mit Elektrizität versorgt werden. Mit Einsatz intelligenter Leittechnik und präziser Leistungssteuerung stellt das Unternehmen eine hohe Verfügbarkeit und Netzsicherheit her. So leistet Amprion einen fundamentalen Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung der nationalen Energieinfrastruktur nachhaltig.
Amprion-Investitionen sichern langfristig erheblichen deutschen Netzausbau und bundesweite Versorgungssicherheit
Im Rahmen seiner langfristigen Strategie plant Amprion für die nächsten zehn Jahre umfangreiche Projekte zum Netzausbau. Schwerpunkte sind die Errichtung zusätzlicher Leitungen, die Erneuerung technischer Komponenten in Umspannwerken und die Implementierung intelligenter Steuer- und Regelungssysteme. Durch diese Maßnahmen soll die Übertragungsleistung erhöht und die Netzstabilität auch bei stark schwankender Einspeisung erneuerbarer Energien gesichert werden. Damit unterstützt Amprion maßgeblich den Ausbau grüner Energiequellen und die Fortschritte der deutschen Energiewende langfristig erfolgreich.
RWE und Apollo setzen auf langfristige Netzausbaufinanzierung bei Amprion
Im Rahmen der Partnerschaft mit Apollo Global Management finanziert ein neu gegründetes Joint Venture unter Führung von RWE Amprions Netzausbau mit 3,2 Milliarden Euro. RWE behält die volle operative Verantwortung und konsolidiert das JV vollständig, sodass Investoren Einsicht in die Ausbauprojekte erhalten. Amprion kann mithilfe dieser Mittel seine Übertragungsnetze in sieben Bundesländern modernisieren und Kapazitätserweiterungen vorantreiben. Investoren profitieren von kalkulierbaren Renditen und unterstützen so maßgeblich den Transformationsprozess der deutschen Energieversorgung.

