Die aktuelle Impact Assessment-Studie von Alstom und Dun & Bradstreet weist nach, dass das „Make in India“ e-Lokomotivenprojekt in Madhepura von 2020 bis 2026 einen Gesamterlös von ?60 000 Crore sowie eine Bruttowertschöpfung von ?23 800 Crore generiert hat. Die Produktionsstätte stabilisiert Bihars Wirtschaft, schafft jährlich rund 2 300 Arbeitsplätze, unterstützt emissionsarme Gütertransporte und liefert 1 % der GST-Einnahmen des Bundesstaates sowie 4,6 % des GDDP von Madhepura. Ferner fördert sie lokale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit.
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Alstom und D&B melden 60 000 Crore Output MELPL Projekts
Alstom und Dun & Bradstreet haben im August 2026 eine Socio-Economic Impact Assessment-Studie veröffentlicht, die das Make-in-India-Elektrolokomotivenprogramm mit MELPL in Madhepura beleuchtet. Die Analyse des Zeitraums FY2020 bis FY2026 weist einen gesamtindischen wirtschaftlichen Output von 60 000 Crore Rupien und eine Bruttowertschöpfung von 23 800 Crore Rupien nach. Die Ergebnisse zeigen, wie eine hohe Fertigungslokalisierung nationale Wertschöpfungspotenziale stärkt und industrielle Selbstversorgung fördert wirtschaftliche Impulse für regionale sowie landesweite Entwicklungsprogramme.
Madhepura entwickelt sich dank MELPL-Anlage vom Agrardorf zum Industriezentrum
Investitionen der MELPL in Madhepura führten im Fiskaljahr 2024 dazu, dass ein Prozent der GST-Einnahmen in Bihar generiert und 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landkreises erzielt wurden. Durch den Ausbau von Fertigungskapazitäten, die Implementierung digitaler Steuerungssysteme und den Aufbau lokaler Zulieferketten verschob sich der wirtschaftliche Schwerpunkt Madhepurias hin zu industrieller Produktion. Parallel dazu wurden Ausbildungszentren für technische Berufe und Logistik eingerichtet, um Fachkräfte vor Ort zu schulen. Dieses umfassende Transformationsprojekt stärkte regionale Wertschöpfung und strukturierte den Distrikt langfristig um.
Starke Zulieferkettenentwicklung profitierte erheblich dank 90 Prozent indischer Fertigungsauslastung
Eine Fertigungsauslastung von annähernd 90 Prozent innerhalb Indiens optimiert die heimische Zulieferstruktur und reduziert strategisch Abhängigkeiten von internationalen Zulieferern. Der erste vollständig eigenständige Bau der WAG-12B Prima T8 mit 12000 PS demonstriert Indiens technische Innovationsstärke und erhebt das Land zum sechsten weltweit anerkannten Hersteller leistungsstarker Elektrolokomotiven. Dieses Leuchtturmprojekt stärkt industrielle Souveränität, beschleunigt die Modernisierung des Schienennetzes und befördert die internationale Positionierung der indischen Eisenbahnbranche. Zugleich treiben Forschung, Ausbildung Infrastrukturinnovationen voran.
MELPL in Madhepura treibt Jobwachstum und regionale Wertschöpfung stark
Durch die Melpl-Produktionsstätte werden jährlich durchschnittlich 2.300 neue Erwerbsplätze geschaffen, wodurch die Beschäftigungsquote in Indien gestärkt wird. In Madhepura trägt die Anlage zwölf Prozent zu den eingetragenen Fabrikjobs im Bezirk bei. Zusätzlich zieht das Projekt Fachkräfte an, die aus dem indischen Ausland zurückkehren, um ihr technisches Wissen einzusetzen. Diese Entwicklung erhöht die lokale Wertschöpfung signifikant und unterstützt die Diversifizierung regionaler Industriezweige durch neue Kooperationsmodelle und begünstigt die Stärkung von Zuliefernetzwerken.
Dedicated Corridors mit E-Loks steigern Effizienz und reduzieren Emissionen
Die Nutzung leistungsstarker Elektrolokomotiven auf den Dedicated Freight Corridors markiert einen Entscheidenden Schritt zur Dekarbonisierung des Frachtverkehrs. Dank emissionsarmer Antriebstechnologie lässt sich der Güteranteil im Schienennetz auf bis zu 45 Prozent erhöhen, wodurch CO?-Ausstoß nachhaltig sinkt. Gleichzeitig profitieren Logistikunternehmen von niedrigeren Betriebskosten und verbessern ihre ökologische Bilanz. Diese Entwicklung unterstützt nationale Umweltziele und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im Industriesektor. Langfristig führt dies zu einer effizienteren sowie umweltfreundlicheren Transportinfrastruktur und fördert nachhaltige Wachstumspfade.
Alstom-Standort in Madhepura initiiert Gesundheits- und Bildungsprojekte mit Erfolg
Mit einem Budget von über 17 Crore Rupien wurde vor Ort ein effektives ganzheitliches Gesundheits- und Bildungskonzept umgesetzt. Mobile Kliniken versorgten rund zehntausend Menschen mit Diagnose und Prävention. Zeitgleich initiierten STEAM-Programme praxisnahe Workshops für mehr als zweitausend Schülerinnen und Schüler, um ihre naturwissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten auszubauen. Weitere 1700 Haushalte in abgelegenen Dörfern profitierten von gezielten Förderleistungen. Zudem schloss hier erstmals eine weibliche Lokführerin im Asien-Pazifik-Raum ihre Ausbildung erfolgreich ab.
Joint-Venture mit Indian Railways erzielt größten FDI-Erfolg im Schienenbereich
Die 3,5 Milliarden Euro umfassende Beteiligung von Alstom und den Indian Railways zählt zu den bedeutendsten Auslandsinvestitionen im indischen Schienenverkehr. In diesem Joint-Venture werden 800 WAG-12B-Elektrolokomotiven gefertigt, umfangreich gewartet und technisch weiterentwickelt. Die Produktion erfolgt in sechs werksmäßigen Einrichtungen, während fünf Engineering-Zentren für Design und Optimierung zuständig sind. Durch diese dezentrale Struktur verstärkt Alstom seine Präsenz in Indien und trägt maßgeblich zur Viksit Bharat-Initiative bei. sowie zur Schaffung lokaler Arbeitsplätze.
Indien gehört mit der eigenständigen Produktion der WAG-12B Prima T8 Elektrolokomotive zu den weltweit sechs Nationen, die moderne Hochleistungszüge herstellen. Das Alstom-MELPL-Projekt in Madhepura nutzt dafür modernste Fertigungstechnik und eine Lokalisierungsrate von fast 90 Prozent. Es generiert jährlich über 2 300 Arbeitsplätze, steigert regionale Wertschöpfung und reduziert den CO2-Ausstoß im Schienengüterverkehr deutlich durch emissionsfreie Betriebslösungen. Mobile Gesundheitseinheiten und STEAM-Schulungszentren erweitern regionale Kompetenzen und fördern inklusive Entwicklung vor Ort effizient nachhaltig sozial dauerhaft.

