RWE unterstreicht Führungsrolle mit 1,6-GW Nordseecluster Ausbau in Nordsee

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Zehn Monaten hat RWE in Kooperation mit Norges Bank Investment Management vor Juist die 22. Vestas-Turbine im Nordseecluster errichtet und damit die Hälfte der Ausbaustufe A von 1,6 GW abgeschlossen. Montiert werden die 15-MW-Anlagen mit dem Installationsschiff Norse Wind der DEME-Gruppe. Ab 2027 speisen die ersten 660 MW ins Netz, bis 2029 folgen weitere 900 MW. Jährlich produziert das Projekt 6,5 TWh grünen Strom für industrielle Dekarbonisierung, Energiesicherheit und Großkunden.

DEMEs Norse Wind unterstützt RWE bei Offshore-Windturbinen-Montage vor Juist

Auf einem Seegebiet circa fünfzig Kilometer nordwestlich der Insel Juist hat RWE die Montage der zweiundzwanzigsten Windenergieanlage des Nordseeclusters umgesetzt und damit die halbe Anzahl von 44 Turbinen der ersten Ausbaustufe A verwirklicht. Die je 15 Megawatt starken Vestas-Turbinen wurden mit dem Installationsschiff Norse Wind der DEME-Gruppe zum Offshore-Feld verholt und vor Ort präzise ausgerichtet, montiert und umfangreichen Funktionstests unterzogen. Dieser Erfolg markiert planmäßigen Baufortschritt im 1,6-GW-Vorhaben unter höchsten Qualitätskriterien.

Netzanschluss erfolgt Anfang 2027 mit 660 MW Offshore-Kapazität gesichert

Im Rahmen der Ausbaustufe A werden bis Ende 2026 insgesamt 44 Windkraftanlagen installiert und in den Betriebszustand überführt. Parallel erfolgen schrittweise Funktionstests sowie technische Abnahmen, wodurch die erste Anlage bereits Strom in das öffentliche Netz einspeist. Ab Beginn des Jahres 2027 operiert Nordseecluster A mit einer Gesamtleistung von 660 MW. Diese umweltfreundliche Kapazität liefert einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Energieversorgung und unterstützt die Dekarbonisierung industrieller Prozesse nachhaltig und zuverlässig.

1,6 GW-Ziel erreicht planmäßig durch Ausbau beider Nordseecluster-Ausbaustufen bis 2029

Im Rahmen von Nordseecluster B wird die installierte Leistung um 900 MW ausgebaut. Aktuell befindet sich die Fundamentsfertigung in vollem Gange, während im nächsten Jahr die Errichtung auf See beginnt. Ab 2028 werden 60 hochwertige Vestas-Turbinen errichtet und an das Übertragungsnetz angeschlossen. Die kommerzielle Stromerzeugung startet Anfang 2029. Damit summiert sich die gesamte Offshore-Kapazität beider Projektphasen auf 1,6 GW nachhaltige Energie.

Amazon bezieht 110 MW grünen Seewindstrom aus Nordseecluster B

RWE nutzt die kombinierte Erzeugungskapazität der Offshoreparks Nordseecluster A und B von circa 6,5 Terawattstunden grünem Strom, um Industrieabnehmer beim Erreichen von Klimaneutralität zu unterstützen. Diese regenerativen Ressourcen werden im Rahmen von individuellen Power Purchase Agreements bereitgestellt. Ein herausragendes Beispiel ist der 110-Megawatt-Vertrag mit Amazon aus Nordseecluster B, der Technologieunternehmen nachhaltige Strommengen, Planbarkeit und Investitionssicherheit garantiert. sowie langfristige Kostentransparenz schafft, Flexibilität im Energiemanagement bietet und Marktchancen stärkt und Wahlfreiheit ermöglicht.

Effizientes Offshore-Vorhaben durch RWE und Norges Bank Investment Management

Das Nordseecluster beruht auf einem Joint Venture, bei dem RWE 51 Prozent und Norges Bank Investment Management 49 Prozent der Anteile halten. Innerhalb dieser Partnerschaft ist RWE als Bau- und Betriebsführer für Planung, Lieferung, Montage der Windturbinen sowie langfristige Wartung zuständig. Diese Zusammenarbeit verbindet starke Kapitalressourcen mit erprobter betrieblicher Expertise. Dadurch lassen sich Zeit- und Kostenbudgets präzise einhalten, Risiken effizient minimieren und die Produktivität der Offshore-Anlagen nachhaltig gewährleisten. optimiert bereitgestellt.

RWE-Offshoreportfolio wächst deutlich mit Nordseecluster, Sofia, Thor und OranjeWind

Mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung im Offshore-Bereich hat RWE eine herausragende Position erlangt. Aktuell realisiert das Unternehmen neben dem Nordseecluster außerdem Sofia (1,4 GW) in Großbritannien, Thor (1,1 GW) in Dänemark und OranjeWind (795 MW) in den Niederlanden. Insgesamt erreichen diese Anlagen 4,8 GW installierte Leistung, wovon RWE 3,1 GW beinhaltet. Für künftiges Wachstum plant der Konzern bis 2031 einen Nettoausbau um 5 GW.

Das Nordseecluster nutzt 15-MW-Turbinen von Vestas und das DEME-Installationsschiff Norse Wind, um innerhalb eines engen Zeitrahmens eine Kapazität von 1,6 GW aufzubauen. Mit einer jährlichen Stromproduktion von 6,5 TWh steigert es maßgeblich die deutsche Energiesicherheit und unterstützt Industrieunternehmen bei der Umsetzung ihrer Dekarbonisierungsstrategien. Großkunden erhalten langfristig abgesicherten grünen Strom. Als Leuchtturmprojekt belegt das Cluster RWEs internationale Marktführerschaft im Bereich Offshore-Windenergie.

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